21.09.2018

Lieber gut gecoacht als vergeblich umworben

Liebe UnternehmerInnen, liebe Führungskräfte, ich gehe davon aus, dass wir uns – bekannter- wie auch unbekannterweise – auf eine These einigen können: Wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben lassen sich nur an fähige und engagierte MitarbeiterInnen delegieren. Doch meiner Erfahrung nach schließt sich schnell eine Frage an: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Oder: Wie kommen Sie an diese „richtigen“, verantwortungsvollen Menschen?

Der Apple fällt recht weit vom Stamm

Normalerweise gibt es zwei Optionen, diese Menschen ins Unternehmen zu holen: entweder teuer einkaufen oder selbst entwickeln. Das Einkaufen wird selbst bei prall gefüllter Kasse schwierig, da der „War for Talents“ in vollem Gang ist. Und jeder, der nicht gerade Apple oder Google heißt gefühlt nur die zweite Wahl abbekommt. Ein übrigens weit verbreiteter Trugschluss, denn Talente wählen nicht nur Brands, sondern auch Unternehmenszweck, -kultur, Entwicklungsmöglichkeiten und vieles mehr. Bleibt für Sie also schlussendlich nur: Entwickeln Sie Ihre eigenen Mitarbeiter! Ich weiß: Mitarbeiterentwicklung – das klingt für viele Führungskräfte eher nach „Geben und Geben“ als nach „Geben und Nehmen“. Vor allem Manager der mittleren und älteren Generation können die hohen Ansprüche ihrer jungen „High Potentials“ schon einmal als anstrengend empfinden. Schon vor 1.000 Jahren entstand oft der Eindruck, dass sich die jeweils jungen Generationen gerne als Gottes Geschenk an die (Business-)Welt und eine dementsprechend royale Behandlung erwarten. Und werden dadurch schnell zur stressigen Plage – so zumindest eine mögliche Wahrnehmung.

Pest oder Cholera

Aber wenn Sie ehrlich sind, wissen Sie aus Erfahrung auch, dass unzureichend entwickelte Mitarbeiter genauso schnell mühsam werden. Und das seinen Preis hat. Sie fressen sowohl Ihre Zeit als auch Ihre Aufmerksamkeit und fesseln Sie an das Tagesgeschäft. Delegiertes kommt postwendend zu Ihnen zurück, sodass Sie am Ende doch selbst dran glauben müssen und Ihr Stress weit über das konstruktive Level herausschießt. Nicht nur vertane Liebesmüh’, sondern vor allem alles andere als tragbar, wenn Sie Ihren Unternehmenserfolg sichern wollen.

Ein Anlass kommt selten allein

Sie sehen: Es findet sich durchaus der eine oder andere sehr gute Grund, sich Coaching-Grundlagen für die Mitarbeiterentwicklung anzueignen. Wenn Sie diese beherrschen, verstehen Sie es, Ihren Mitarbeitern jederzeit Entwicklungsimpulse zu geben. Und zu diesen guten Gründen gesellen sich schnell viele, viele Anlässe, in denen Sie Ihre Tools aus der bunten Coaching-Box gewinnbringend einsetzen können. Mit ihnen meistern Sie auch Situationen, die Ihnen im Vorfeld weder beim Begriff „Mitarbeiterentwicklung“ noch bei „Coaching“ in den Sinn kommen würden. Ein kreatives Brainstorming zum Erfolg führen? Mit Coaching-Techniken ist das möglich. Zwei Streithähne beruhigen und wieder ins gemeinsame Boot holen? Klar, schließlich gibt’s dafür Methoden, so dass Sie auch diese Herausforderung über die Bühne bringen. Ich könnte Ihnen jetzt zig Situationen herunterbeten, die sowohl meine coachingerfahrenen Kunden als auch ich in den vergangenen 20 Jahren erlebt und durch den Einsatz von Coaching-Tools in Kombination mit anderen Führungstechniken zu einem guten Ende führen konnten. Aber das würde den Rahmen dieses Blogs doch deutlich sprengen.

Mehr Impact im Unternehmen

Deshalb möchte ich Ihnen zunächst als ersten Schritt empfehlen: Öffnen Sie sich für die Mitarbeiterentwicklung – nicht nur im Interesse der jungen „High-Potentials“, die Sie in Ihrem Unternehmen gut gebrauchen können. Sondern auch, um genau diese langfristig an Ihren Konzern zu binden und damit Ihren Unternehmenserfolg wirksam zu steigern. Denn Erfolg wird von den Menschen gemacht, die an ihm arbeiten. Und wenn Sie sich der Idee des Einsatzes von Coaching-Tools als Führungskraft einmal geöffnet haben, neugierig geworden sind und mehr wissen wollen, dann finden Sie mehr dazu in meinem Buch „Impact“ Aufklappen – reinlesen – ausprobieren … Gerne können Sie mir dann auch Feedback über ihre Erfahrungen geben.

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